25. Februar 2025
Das weite Spektrum der Digitalen Dermatitis (hier Bilder vom Rind)
– Krankheitsbilder, die für Nutztierärzte und Landwirte seit Jahren eindeutig sind, für den reinen Pferdetierarzt aber in sehr vielen Fällen immer noch ein großes Rätsel darstellen –
Wenn uns Tierärzte anrufen, um sich über die Eignung unserer Hygieneprodukte für Ihre Pferdepatienten zu informieren, kommen als Beschreibung der Symptome oft Äußerungen wie „unten hat er Hufkrebs, oben hat er eine hartnäckige Mauke“ (oder zumindest bereits eine Saumbandentzündung).
Der unten verlinkte Artikel von Swisscenetics liefert in prägnanter Form Aufschluss über die grundlegenden Fragen zu einer Symptomatik, die wir in den letzten Jahren stark zunehmend und variantenreich auch beim PFERD feststellen, wobei hier erfreulicherweise auch die ursächlichen Erreger eindeutig benannt werden. In der Nutztierforschung sind diese bereits seit längerem kein Geheimnis mehr.
Es sind exakt diese Treponemen, die wir in stark konzentrierter Form auch in allen bisher getesteten Hufkrebs-Pferden vorfinden. Über die Infektiösität dieser Bakterien von Tier zu Tier besteht in der Rinderforschung übrigens überhaupt kein Zweifel!
Einige identifizierte Arten, wie z. B. Treponema phagedenis, sind auch humanpathogen!
Genau diese o. g. Subspezies haben unsere Forscher übrigens erst kürzlich in der Gewebeprobe eines Pferdes festgestellt, die uns von der veterinärmedizinischen Klinik der Universität Gent, Belgien, zur Untersuchung übermittelt wurde.
Quelle: Swissgenetics; Autorin: Dr. Sibylle Mellema
https://www.gesundeklauen.unibe.ch
