27. November 2025

Maßvolles Freilegen eines Hufkrebs-bedingten Quittors mit entsprechender chemischer Vorbehandlung:

Wie in solchen Fällen typisch, zeigte sich die aus dem Hufknorpel hervorgehende bakterielle Infektion zunächst am Saumband, das aufplatzte und aus dem ein eitriges Sekret austrat.

Bereits einen Tag später war auch eine Aufweichung und farbliche Veränderung des distalen Horns feststellbar.

Nach dem vorsichtigen ersten Freilegen des infizierten Bereichs und schon nach wenigen Hufbädern mit Revital K (30%) und Auftragen des entsprechenden Powergels trat eine deutliche Austrocknung und beginnende Verhornung ein, sodass die im Video dargestellte 2. Bearbeitung ebenfalls völlig unblutig vorgenommen werden konnte.

Wir werden hier logischerweise keine aus unserer Sicht unnötigen, tieferen Eingriffe vornehmen bzw. vornehmen lassen.

Vielmehr werden wir den geöffneten Bereich natürlich verstärkt im Auge behalten und in ca. 10 Tagen wieder nachschneiden, um einen ausreichenden Zugang für das tägliche Hufbad aufrechtzuerhalten und eine saubere Hornbildung zu gewährleisten.