26. Mai 2025

Patient aus einer bayerischen Pferdeklinik mit tiefer bakterieller Hufinfektion und fortschreitender Osteolyse (Knochenauflösung) des Hufbeins.

Die konventionelle Behandlung, überwiegend bestehend aus der Resektion infizierten Gewebes und dem Anlegen von Verbänden, brachte hier erwartungsgemäß keinen Fortschritt.

Erfreulicherweise folgte die Klinik nach eingehender Erörterung dem Therapievorschlag unseres wissenschaftlichen Beirats, der zunächst eine exakte Bestimmung der ursächlichen Erreger in unserem Berliner Labor vorsah.

Nachfolgend konnten Exsudation und Gewebeneubildung u. a. durch die tägliche Anwendung von Revital K (Hufbad) und entsprechende Supplementierung effektiv eingedämmt werden. Das Hufhorn ist trocken, stabil und wächst.

Von weiteren tiefen Eingriffen in den Huf wird Abstand zu nehmen sein, zumal sie nicht mehr erforderlich sind und auch vorher keinerlei Vor-, sondern eher Nachteile fürs Pferd brachten. Röntgen-Kontrollaufnahmen werden in den nächsten Wochen vorgenommen werden.

Fazit, auch wenn hier die Initiative mal wieder von den Besitzerinnen und nicht von der Klinik ausging:

Wir würden uns mehr solch aufgeschlossener Tierärzte wünschen. Hier geht es nicht darum, wer mehr weiß oder vielleicht eher recht hat. Es geht um eine sinnvolle Zusammenarbeit im Sinne und zum Wohle des Pferdes.